Beschreibung
Der Igel-Stachelbart ist einer der ungewöhnlichsten Pilze überhaupt. Er bildet weder Hut noch Lamellen, sondern einen weißen, kugeligen Fruchtkörper, von dem lange herabhängende Stacheln wachsen. Aus der Ferne sieht er aus wie ein Fell, das an einem Baumstamm hängt, und genau daher kommt der Name Löwenmähne.
In der Natur wächst er an alten Laubbäumen, vor allem an Buche und Eiche, und ist bei uns selten geworden. In Japan heißt er Yamabushitake, benannt nach den Yamabushi, den Bergasketen des Shugendō, deren Ordenstracht mit ihren Quasten an die Stacheln des Pilzes erinnert.
Frisch gebraten schmeckt er verblüffend nach Hummer oder zartem Kalbfleisch. Als Pulver bleibt davon eine milde, nussig-umamiartige Note mit leicht süßlichem Anklang. Dieses Pulver besteht zu hundert Prozent aus dem Fruchtkörper, ohne Myzelreste und ohne Füllstoffe, gewachsen in der Freiburger Manufaktur und schonend bei 45 Grad getrocknet.
Hericium erinaceus (Bull.) Pers.