Curryblätter ganz

Curryblätter ganz

Das Blatt, das nicht im Currypulver steckt
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Beschreibung

Curryblätter stammen vom Currybaum, einem Rautengewächs und damit einem Verwandten der Zitrusbäume. Mit Currypulver haben sie nichts zu tun: Der deutsche Name entstand, weil die Blätter in indischen Currys allgegenwärtig sind, nicht weil sie darin enthalten wären.

In Südindien und Sri Lanka wächst der Baum in vielen Hausgärten, und die Blätter werden frisch vom Zweig gestreift. Ihr Duft ist unverwechselbar: harzig-zitrusartig mit einer nussigen Note, die beim Anbraten in Fett erst richtig hervortritt.

Traditionell werden sie ganz mitgekocht und vor dem Servieren nicht entfernt, anders als Lorbeer. Sie passen zu Suppen, Eintöpfen, Schmorgerichten und Chutneys und natürlich in indische Currys.

<p><strong>Verwendung:</strong> Die Blätter zu Beginn in heißem Fett anbraten, bis sie knistern und duften. Erst dort entfalten sie ihr Aroma, in Wasser gegeben bleiben sie fast geschmacklos.</p>
<p><strong>Mitessen:</strong> Anders als Lorbeer werden Curryblätter traditionell mitgegessen und nicht herausgenommen. Getrocknet sind sie allerdings zäher als frische.</p>

<p><strong>Tarka für Dal:</strong> Eine Handvoll Blätter mit Senfsaat in heißem Ghee auslassen, bis sie knistern, und über das fertige Linsengericht gießen.</p>
<p><strong>Südindisches Kartoffelcurry:</strong> Die Blätter zu Beginn in Öl anbraten, dann Zwiebeln, Kurkuma und Kartoffeln zugeben.</p>
<p><strong>Kokos-Chutney:</strong> Mit Kokosraspeln, Ingwer, Chili und Limette zu einer Paste mixen.</p>

<p>Curryblätter enthalten von Natur aus Furocumarine, die die Haut empfindlicher gegenüber Sonnenlicht machen können.</p>

Murraya koenigii (L.) Spreng. (Murrayae folium tot.)

  • Indisches Curryblatt
  • Currybaum
  • Curry Leaves
  • Kariblatt
  • Steinapfelbaum

Kühl und trocken lagern. Am besten licht- und luftgeschützt in geeigneten Behältern wie schönen Dosen oder dunklen Gewürzgläsern.

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