Curry Madras gemahlen

Curry Madras gemahlen

aus der indischen Region Madras
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Beschreibung

Curry ist keine einzelne Pflanze, sondern eine Mischung. Der Begriff stammt vom tamilischen kari, das ursprünglich Sauce oder Beilage bedeutete, und wurde von britischen Kolonialbeamten zu einem Sammelnamen für alles gemacht, was auf dem Subkontinent gewürzt und geschmort wurde. In Indien selbst gibt es kein Currypulver von der Stange, dort mischt jede Region und jeder Haushalt eigene Masalas.

Madras ist eine klassische Currymischung mit kräftigem, herzhaftem Charakter und ausgewogener Schärfe. Koriandersamen und Kurkuma bilden die warme Basis, Kreuzkümmel, Fenchel und Pfeffer sorgen für Tiefe und Würze. Chilis bringen eine feine Schärfe, die durch Knoblauch und Nelken harmonisch abgerundet wird.

Der Name geht auf die südindische Hafenstadt zurück, die heute Chennai heißt. Über ihren Hafen liefen jahrhundertelang die britischen Gewürzexporte, und die dort zusammengestellten Mischungen prägten, was in Europa als Curry bekannt wurde.

<p><strong>Verwendung:</strong> Currypulver immer zuerst in heißem Fett anschwitzen, bevor du Flüssigkeit zugibst. Die Aromastoffe sind fettlöslich und entfalten sich in Öl deutlich besser als in Wasser.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> Nur kurz anschwitzen, etwa dreißig Sekunden. Zu heiß oder zu lang macht Kurkuma und Bockshornklee bitter.</p>

<p><strong>Madras-Hähnchen-Curry:</strong> Fünf Esslöffel Joghurt mit vier Teelöffeln Madras verrühren und 1 kg Hähnchenteile mindestens zwei Stunden marinieren. Fünf Esslöffel Kokosraspeln mit 125 ml heißem Wasser übergießen und quellen lassen. Zwei Tomaten, zwei Knoblauchzehen und ein daumendickes Stück Ingwer grob hacken und fein pürieren. Zwei Zwiebeln fein würfeln. In einem weiten Topf drei Kardamomkapseln, drei Nelken, eine Zimtstange und einen Teelöffel Fenchelsamen in zwei Esslöffeln Ghee anbraten, bis sie duften. Die Zwiebeln zugeben und zehn Minuten dünsten. Tomatenpüree und Kokosraspeln zugeben und bei starker Hitze etwa fünfzehn Minuten einkochen, bis sich das Öl absetzt. Hähnchen samt Marinade zugeben, kurz anbraten, 200 ml Kokosmilch angießen und zugedeckt eine gute Stunde bei schwacher Hitze schmoren. Dazu passt Basmatireis.</p>
<p><strong>Fischcurry:</strong> Die Mischung in Öl anschwitzen, mit Kokosmilch ablöschen und Fischfilet darin ziehen lassen.</p>

<p>Koriandersamen, Bockshornkleesaat, Kurkuma, Fenchel, Pfeffer, Kreuzkümmel (Cumin), Chilis, Knoblauch, Nelken, Salz</p>

  • Madras Curry
  • Madras-Currypulver
  • Chennai Curry

Kühl und trocken lagern. Am besten licht- und luftgeschützt in geeigneten Behältern wie schönen Dosen oder dunklen Gewürzgläsern.

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