Bitterkleeblätter geschnitten

Bitterkleeblätter geschnitten

eines der bittersten Kräuter
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Beschreibung

Der Fieberklee ist eine Sumpfpflanze und wächst in Mooren, Verlandungszonen und nassen Wiesen. Trotz seines Namens gehört er nicht zu den Kleearten, sondern bildet mit den Fieberkleegewächsen eine eigene kleine Familie.

Seine Blüten sind ungewöhnlich schön: weiße bis zartrosa Sterne, die dicht mit langen weißen Fransen besetzt sind und dem Blütenstand ein fast pelziges Aussehen geben. Daher der Volksname Zottenblume.

Verwendet werden die dreiteiligen Blätter, die dem Kleeblatt äußerlich ähneln – daher der Artname trifoliata.

Fieberklee zählt zu den bittersten Pflanzen der europäischen Flora. In der Braukunst diente er vor der Durchsetzung des Hopfens als Bitterkomponente, und in der Likörherstellung ist er bis heute in Gebrauch.

In Deutschland ist die Wildpflanze geschützt; unsere Ware stammt aus kontrolliertem Anbau.

<p><strong>Als Tee:</strong> Einen halben Teelöffel mit 250 ml heißem Wasser übergießen, zugedeckt fünf bis zehn Minuten ziehen lassen und abseihen.</p>
<p><strong>Zum Geschmack:</strong> Bitterklee ist ausgesprochen bitter – für viele deutlich zu bitter als Solotee. In Mischungen genügt ein Anteil von einem Zehntel.</p>
<p><strong>Für Kräuterbitter:</strong> Die klassische Verwendung. Einen Esslöffel mit 500 ml Alkohol übergießen, vier Wochen dunkel ziehen lassen und abfiltern.</p>
<p><strong>Dosierung:</strong> Sehr sparsam. Wer zum ersten Mal damit arbeitet, beginnt mit einer Messerspitze.</p>
<p>Gut abmildern lässt sich die Bitterkeit mit Pfefferminze, Süßholz oder Fenchel.</p>

<p><strong>Kräuterbitter-Ansatz:</strong> Einen Esslöffel Bitterkleeblätter, einen Teelöffel Enzianwurzel und etwas Orangenschale mit 500 ml Doppelkorn übergießen, vier Wochen dunkel ziehen lassen, filtern und mit etwas Zuckersirup abrunden.</p>
<p><strong>Milde Bittermischung:</strong> Ein Teil Bitterkleeblätter auf neun Teile Pfefferminze – so bleibt die Bitternote präsent, ohne zu dominieren.</p>

<p>Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Fieberkleegewächsen sollte auf die Verwendung verzichtet werden.</p>
<p>Bei Magen- und Darmgeschwüren sollte auf bitterstoffreiche Zubereitungen verzichtet oder vorher ärztlicher Rat eingeholt werden.</p>
<p>In Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor; in diesen Fällen sollte die Verwendung vorsorglich mit einer fachkundigen Person abgeklärt werden.</p>
<p>Nicht für die dauerhafte tägliche Verwendung über längere Zeiträume vorgesehen.</p>

Menyanthes trifoliata L. (Menyanthidis trifoliatae folium conc.)

  • Fieberklee
  • Bitterklee
  • Dreiblatt
  • Wasserklee
  • Sumpfklee
  • Zottenblume
  • Biberklee

Kühl und trocken lagern. Am besten licht- und luftgeschützt in geeigneten Behältern wie Dosen oder dunklen Gläsern.

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