Bärentraubenblätter geschnitten

Bärentraubenblätter geschnitten

gerbstoffreich
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Beschreibung

Die Echte Bärentraube ist ein niedriger, immergrüner Zwergstrauch, der flache Teppiche über Sandböden, Heiden und Felsen bildet. Ihre Heimat sind die kühlen Regionen der Nordhalbkugel – Skandinavien, Nordrussland, die Alpen und Nordamerika.

Ihre kleinen, ledrigen Blätter sind auffällig derb und glänzend; die roten Beeren bleiben oft den ganzen Winter am Strauch. Der botanische Name sagt zweimal dasselbe: Arctostaphylos ist griechisch für Bärentraube, uva-ursi lateinisch für dasselbe.

In Deutschland steht die Wildpflanze unter Naturschutz; Handelsware stammt aus Wildsammlung in Nordeuropa oder aus Anbau.

Die Blätter sind ausgesprochen gerbstoffreich, entsprechend herb fällt der Aufguss aus.

<p><strong>Als Kaltauszug:</strong> Die schonendere Zubereitung. Zwei Teelöffel mit 250 ml kaltem Wasser ansetzen, sechs bis zwölf Stunden ziehen lassen, gelegentlich umrühren, abseihen und bei Bedarf leicht erwärmen. So bleibt der Aufguss deutlich milder.</p>
<p><strong>Als heißer Aufguss:</strong> Zwei Teelöffel mit 250 ml heißem Wasser übergießen und zugedeckt zehn Minuten ziehen lassen. Der Aufguss wird dadurch gerbstoffreicher und herber.</p>
<p><strong>Zum Geschmack:</strong> Deutlich herb und leicht bitter. Gut abmildern lässt er sich mit Pfefferminze oder Melisse.</p>

<p><strong>Kaltauszug über Nacht:</strong> Zwei Teelöffel Bärentraubenblätter abends mit 250 ml kaltem Wasser ansetzen, morgens abseihen und leicht erwärmen.</p>
<p><strong>Mildere Mischung:</strong> Ein Teil Bärentraubenblätter, ein Teil Birkenblätter und ein Teil Pfefferminze mischen.</p>

<p><strong>Nur zeitlich begrenzt anwenden:</strong> Zubereitungen aus Bärentraubenblättern sollten nicht länger als eine Woche am Stück und nicht häufiger als fünfmal im Jahr verwendet werden.</p>
<p>Nicht ohne ärztlichen Rat während Schwangerschaft und Stillzeit oder bei Kindern und Jugendlichen unter zwölf Jahren anwenden.</p>
<p>Bei Blut im Urin, bei Fieber, bei Beschwerden im Nierenbereich oder wenn Beschwerden länger als vier Tage anhalten, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.</p>
<p>Bärentraubenblätter sind sehr gerbstoffreich und können bei empfindlichem Magen Übelkeit auslösen; der Kaltauszug ist in diesem Fall besser verträglich. Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln empfiehlt sich ein zeitlicher Abstand von ein bis zwei Stunden.</p>

Arctostaphylos uva-ursi (L.) Spreng. (Uvae ursi folium conc.)

  • Echte Bärentraube
  • Bärentee
  • Achelkraut
  • Sandbeere
  • Steinbeere
  • Wilder Buchsbaum
  • Granten

Kühl und trocken lagern. Am besten licht- und luftgeschützt in geeigneten Behältern wie Dosen oder dunklen Gläsern.

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